Prepaid Kreditkarte

Prepaid-Kreditkarten - Die Kreditkarte auf Guthabenbasis

Prepaid Kreditkarten sind im Vergleich zu klassischen Kreditkarten in der Bank und auch im Internet ohne eine Schufa-Auskunft bestellbar. Eine Bonitätsprüfung, einen Nachweis über geregeltes monatliches Entgelt oder Bankauskünfte sind dafür nicht notwendig.

Warum dies sich so verhält und welche weiteren angenehmen Seiten und Vorteile eine Prepaid Kreditkarte mit sich bringt, wird in diesem Artikel einmal übersichtlich für Sie aufgeführt. Das erwartet Sie:
  • Für wen sind die Prepaid Kreditkarten von Interesse?
  • Besonderheiten der Kartenart
  • Welche Vorteile gibt es bei Prepaid Kreditkarten?
  • Gibt es Einschränkungen?
  • Worauf Sie besonders achten sollten!

Für wen sind Prepaid Kreditkarten von Interesse?

Da gänzlich auf eine finanzielle Auskunft bei der SCHUFA und bei der Bank verzichtet wird, bieten sich solche Karten ideal für folgende Personengruppen an:
  • Jugendliche, Schüler, Studenten, Auszubildende
  • Freiberufler und Selbstständige mit unregelmäßigen Einkommen
  • Interessenten mit geringer Bonität
Selbst für Kinder gibt es bereits Kartenmodelle, allerdings mit eingeschränkter Nutzung. Prepaid Kreditkarten bieten Jedem die Möglichkeit, ebenfalls in den Genuss der Vorteile in der Kreditkartenwelt zu kommen, selbst bei einer schlechten Bonität.

Besonderheiten der Kreditkartenart

Prinzip und Funktion

Prepaid Kreditkarten basieren auf dem Aktive- bzw. Habenprinzip. Das kartenzugehörige Konto muss entsprechend gedeckt sein, damit die Karte verwendet werden kann. Diese erhält ihren Wert durch Ihre persönliche Guthabenaufladung. Befindet sich kein Vermögen auf dem Konto und kein Guthaben auf der Karte, sind beide entsprechend für Sie nutzlos. Das finanzielle Risiko hält sich in diesem Bereich sehr gering, da Sie mit Ihrer Kreditkarte nur über das entsprechend aufgeladene Guthaben verfügen können und Ihr sonstiges Vermögen unberührt bleibt.

Zudem ist die Kernfunktion zur klassischen Kreditkarte gleich. Gebühren, Einsatz- und Fremdwährungsentgelte spielen bei Prepaid Karten ebenso eine Rolle und werden in vielen Angeboten auch verlangt. Dafür können Sie sie genauso beim Online-Shopping, am Terminal und sonstigen Bereichen verwenden.

Aufladung

Sie können ihre Prepaid Kreditkarte auf unterschiedliche Art und Weise aufladen. Die übliche Variante besteht in einer Überweisung von einem Girokonto. Die Karten können in der Regel von jedem belieben Referenzkonto aufgeladen werden. Ausnahme bilden Prepaid Kreditkarten für die ein extra zugehöriges Konto eröffnet werden musste. Einige Finanzinstitute bieten Ihnen unter anderem auch alternative Überweisungsmöglichkeiten, wie Sofortüberweisungen, Giropay oder paysafecard an. Diese sind in den meisten Fällen allerdings kostspieliger.

Welche Vorteile haben Prepaid Kreditkarten?

  1. Geringe Jahresgebühren
  2. Weltweite Akzeptanz bei MasterCard- und Visa-Partnern
  3. Konto und Karte auf Guthabenbasis mit Onlinebankingmöglichkeit
  4. Jederzeit Zugriff auf Bargeld am Automaten mit PIN und im Rahmen des Guthabens
  5. Beantragung ohne SCHUFA-Auskunft und Bonitätsprüfung
  6. Keine Einkommensnachweise und Bankauskünfte nötig
  7. Bestellung auch bei Schufa-Eintrag, Schulden, Insolvenz und Pfändung möglich
  8. Geeignet unter anderem auch für Arbeitslose, Sozialhilfe und Hartz 4 Empfänger, Hausfrauen, Studenten und Schüler
Aufgrund dieser Vorteile erweitert sich die Palette an Möglichkeiten für Jeden, der auf solche Zahlungsmöglichkeiten angewiesen ist oder diese in Anspruch nehmen möchte. Unkompliziert! Einfach! Praktisch!

Gibt es Einschränkungen?

Ja, die gibt es. Da diese Karten auf Guthaben basieren, ist das Kreditlimit auf dem Betrag ausgerichtet, den Sie auf die Prepaid Kreditkarte überwiesen haben. Weitere Investitionen außerhalb dieses Bereiches sind nicht möglich. Ist das Guthaben aufgebraucht, ist die Karte zu dem Zeitpunkt nutzlos und gewinnt erst wieder bei ihrer nächsten Aufladung an Wert.

Sie besitzen keine uneingeschränkte Deckungsgarantie seitens der Kartengesellschaft. Das kann dazu führen, dass Hotels oder Mietwagengesellschaften Ihre Prepaid Karte nicht akzeptieren. Dort werden oft Kreditkarten hinterlegt um eine gewisse Sicherheit zu gewährleisten und Kautionen zu bezahlen. Mit Prepaid Kreditkarten ist diese Sicherheit für diese Unternehmen nicht garantiert.

Zudem fehlt den Karten in der Regel die markante Hochprägung, wie sie bei klassischen Kreditkarten vorhanden ist (es gibt allerdings auch Ausnahmen). Imprinter, so genannte Ritsch-Ratsch-Geräte, erkennen Prepaid Kreditkarten dann nicht als vollwertige Kreditkarten an und verweigern Ihren Einsatz. Das bedeutet für Sie, dass Sie in diesem Fall auf das Bargeld zum Bezahlen zurückgreifen müssen. In Amerika könnten Sie dieser Situation häufiger ausgesetzt werden.

Worauf Sie besonders achten sollten

Informieren Sie sich im Vorfeld sorgfältig über Ihre gewünschte Kreditkarte und vergleichen Sie mehrere Angebote miteinander. Das Preis-Leistungsverhältnis sollte in jedem Fall angemessen sein. Gebühren, wie für Bargeldabhebungen oder Einsatzentgelte im Ausland variieren von Anbieter zu Anbieter.

Bei vielen Angeboten ist eine Jahresgebühr fällig. Entweder wird sie einmalig gezahlt oder jährlich fällig. Einige so genannte kostenlose Kreditkarten sind trotzdem einen zweiten Blick wert. Oftmals verstecken sich andere Gebühren im Hintergrund, wie eine Ausstellungs- oder Kontoführungsgebühr. Rechnen Sie gegen und entscheiden Sie, ob sich eine solche Kreditkarte lohnt oder ob Sie auf ein anderes Angebot zurückgreifen sollten.

Überlegen Sie sich früh genug, was Sie wirklich brauchen und in Anspruch nehmen möchten. So verzetteln Sie sich nicht in wilde Angebote, die sie am Ende mehr kosten als eigentlich gedacht.

Prepaid Kreditkarte - Vergleich

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