Kreditkartenbetrug

So beugen Sie effektiv Kreditkartenbetrug vor

Kreditkarten sind heutzutage ein beliebtes und auch sicheres Zahlungsmittel. Dennoch gibt es Nischen, die Kreditkartenbetrüger ausnutzen und somit erheblichen Schaden für den Kreditkartenbesitzer verursachen. Wer diese Schlupflöcher kennt und die dazu gegebenen Hinweise beachtet, wird den Schutz vor Kreditkartenbetrug erhöhen und das Zahlen sicherer machen.

Fakten rund um den Kreditkartenbetrug

  • Betrüger bedienen sich unterschiedlicher Methoden, um an Ihre Daten zu gelangen
  • Durchschnittlich werden jährlich rund 8.000 Fälle von Kreditkartenbetrug bei der Polizei gemeldet
  • Durch sofortiges Melden des Schadens und gute Dokumentation, kann der Besitzer nachweisen, dass es sich bei ihm wirklich um das Opfer und nicht um den Täter handelt

Was tun bei Verlust der Kreditkarte?

Das Verlieren einer Kreditkarte kann Jedem passieren, sei es durch eigenes Verschulden, zum Beispiel durch Herausfallen aus der Geldbörse, oder durch Fremdverschulden, wie bei einem Diebstahl. Sobald das Fehlen der Kreditkarte oder der EC-Karte bemerkt wird, sollte der Verlust bei der Bank und dem Kreditkartenunternehmen gemeldet werden. Die zentrale Sperrnotrufnummer lautet (+49) 116 116. Einige Banken besitzen allerdings ihre eigene Notrufnummer. Ist das im Falle Ihrer Bank auch so, wenden Sie sich an den bankeigenen Notruf.

Diese Nummern sind 24 Stunden am Tag besetzt. Man kann also zu jeder Tages- und Nachtzeit den Verlust seiner Karte melden. Durch eine frühzeitige Meldung wird am ehesten sichergestellt, dass der mögliche Schaden wieder behoben wird. Geben Sie den Verlust Ihrer Kreditkarte an, müssen Sie sich gegebenenfalls einer Sicherheitsabfrage unterziehen. Es ist möglich, dass Angaben zum Referenzkonto und ihre Kartennummer verlangt werden.

Wie funktioniert Kreditkartenbetrug?

In der heutigen technischen Welt ist es leicht, für kriminelle Banden oder auch Einzeltäter an Ihre Daten zu kommen. Deshalb ist stets besondere Vorsicht geboten, wann und wem Sie Ihre Daten mitteilen oder wie Sie, bereits am Automaten, mit Ihrer Karte hantieren. Selbst bei einem einfachen Diebstahl ihrer Karte, sind die Diebe in der Lage, diese zu benutzen. Wird Ihre Unterschrift gefälscht oder werden bei einem Online-Einkauf die Kreditkartendaten ausspioniert, kann der Schaden erheblich sein. Vor allen Dingen, wenn der Diebstahl nicht sofort auffällt.

Das so genannte Phishing ist eine häufig angewandte Art, sich Ihrer Daten zu bemächtigen. Dabei werden den Kreditkartenbesitzern E-Mails geschickt, die angeblich von deren Bank oder Kreditkarteninstitut stammen. Dort werden sie aufgefordert, einem Link zu folgen und sämtliche Daten Ihrer Kreditkarte anzugeben - angeblich um Ihre Daten abzugleichen. Dabei handelt es sich um eine Falle! Kein vertrauenswürdiges Bank- oder Kreditkartenunternehmen würde auf diese Art Ihre Daten abfragen. Oft ist es sogar so, dass Banken Sie in richtigen Mails darum bitten, keinem Link zu folgen, sondern direkt auf die zuständige Website zu gehen.

Sicherheitslöcher werden gern aufgespürt und ausgenutzt. Bei einem Einkauf in einem Online-Shop sollte somit unbedingt darauf geachtet werden, dass eine verschlüsselte Verbindung vorliegt.

Professionelle Hacker sind in der Lage sich in Computer in Kaufhäusern und Shops einzuwählen, um auf diese Art und Weise an Ihre Daten zu kommen. Gelingt ihnen das, könnten sie Einkäufe tätigen oder sogar Bargeld abheben.

Viel Schaden wird zudem durch Fälschung von Kreditkarten angerichtet. Durch die Annahme, dass Kartennummern bei Kreditkartenunternehmen einem bestimmten Muster folgen, bei dem es sich häufig um aufsteigende Nummern handelt, und der Berechnung der Prüfziffer mit einem speziellen Algorithmus, ist schnell eine Kreditkarte zusammengestellt. Mit diesen falschen Daten lässt sich die Kreditkarte einwandfrei benutzen.

5 Schritte zum optimalen Schutz

Damit ist ein erfolgreicher Schutz gegen Betrug garantiert:
  • Prüfung der Abrechnung
  • Vorsicht bei fragwürdigen E-Mails
  • Sicherheit beim Online-Shopping
  • Erhöhte Sicherheit mit 3D-Secure-Code
  • Lassen Sie die Karte nie unbeaufsichtigt

Schritt 1: Prüfung der Abrechnung

In einem Zeitfenster von 30 Tagen hat der Kunde Zeit, seine erhaltene Kreditkartenabrechnung nach getätigten Ausgaben zu prüfen und Unregelmäßigkeiten zu melden. Ist die Bank nicht in der Lage zu beweisen, dass solche Ausgaben vom Kunden getätigt wurden, muss der Betrag an den Kunden zurückgezahlt werden.

Schritt 2: Vorsicht bei fragwürdigen E-Mails

Kreditkartenunternehmen und Banken verschicken nie E-Mails, in denen man einem Link folgen muss, um Kartendaten zu überprüfen oder anzugeben. Solche Mails gilt es zu ignorieren. Im Zweifelsfall sollte man sich direkt an die Bank wenden.

Schritt 3: Sicherheit beim Online-Shopping

Kaufen und bezahlen Sie im Internet, muss darauf geachtet werden, dass eine gesicherte Verbindung vorliegt. Die Daten sollten nur über eine verschlüsselte Website transferiert werden.

Schritt 4: Erhöhte Sicherheit mit 3D-Secure-Code

Die Bank vereinbart mit Ihnen einen Code, der bei der Zahlung mit der Kreditkarte angegeben werden muss. Beispielsweise handelt es sich um so genannte TAN-Nummern, die Sie per SMS gesendet bekommen oder Ihnen wird im Vorfeld bereits eine Liste mit diesen Nummern zugeschickt. Finden Betrüger allerdings diesen Code heraus, ist es Ihnen nicht mehr möglich den Schaden erstattet zu bekommen. Dieses Verfahren gilt jedoch als sehr sicher. Denn diesen speziellen Code herauszufinden, gestaltet sich für Kriminelle häufig als sehr schwierig.

Schritt 5: Lassen Sie die Karte nie unbeaufsichtigt

Selbst im Restaurant ist Vorsicht geboten. Bitten Sie den Kellner beim Bezahlen der Rechnung, das Lesegerät an den Tisch zu holen oder folgen Sie dem Kellner zum Kartenlesegerät. Somit wird sichergestellt, dass die Daten nicht abgeschrieben werden.

Sind Kreditkarten sicher?

Beachtet man alle angegebenen Sicherheitshinweise ist die Kreditkartenzahlung eine wirklich sichere Methode. Dafür sorgen der PIN, ein Code oder die Authentifizierung mit der Unterschrift. Wichtig ist, dass PIN und Karte nicht in unmittelbarer Nähe zueinander aufbewahrt werden. Laufen die Daten zudem über eine verschlüsselte Verbindung, sind ein Datendiebstahl und der daraus folgende Schaden gering oder unwahrscheinlich. Trotzdem wird jeder Kartenbesitzer dazu angehalten regelmäßig seine Abrechnung zu überprüfen.

3 Merksätze zum richtigen Handhaben mit der Kreditkarte

  • 1. Eine schnelle Reaktion nach dem Verlust der Kreditkarte ist ausschlaggebend, um sicherzustellen, dass der Missbrauch rechtzeitig bemerkt wird.
  • 2. Durch regelmäßiges Überprüfen der Abrechnung fallen Ungereimtheiten schnell auf und durch sofortiges Melden bei der Bank, kann schnell gegen Betrug vorgegangen werden.
  • 3. Die verschiedenen Sicherheitsbestimmungen gilt es einzuhalten, wie das Weitergeben der Daten nur durch gesicherte Verbindungen und das Bezahlen mit der Kreditkarte nur in Anwesenheit des Besitzers.
Wir informieren Sie gerne rund um das Thema Kreditkarte beantragen!

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